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Bachelor- und Masterarbeiten am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft

Sie möchten Ihre Bachelor- oder Masterarbeit bei uns am Lehrstuhl schreiben? Auf diesen Seiten erhalten Sie ausführliche Informationen zu Voraussetzungen und dem Bearbeitungsprozess.

Allgemeine wichtige Informationen

Voraussetzungen für die Aufnahme von Bachelor- und Masterarbeiten

Der Lehrstuhl betreut Bachelor- und Masterarbeitsthemen von Kandidat/innen in allen rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen, in denen eine Spezialisierung auf Kommunikationswissenschaft möglich ist. Formale Voraussetzung ist die erfolgreiche Teilnahme an mindestens einem Kurs des Lehrstuhls.

Es ist immer möglich, ein kommunikationswissenschaftliches Thema zu finden, das zu Ihrem Studiengang passt und eine Schnittstelle zu mindestens einem Ihrer anderen Studienfächer aufweist. Das Thema sollte sich nach Möglichkeit in einen der aktuellen Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls einordnen.

Wenn Sie am Lehrstuhl eine Bachelorarbeit schreiben, ist für Sie die Teilnahme am Bachelor-Seminar (Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten für Bachelor-Kandidaten/innen am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft„) verpflichtend. Für das Bachelor-Seminar müssen Sie sich zu gegebener Zeit beim Prüfungsamt anmelden. Zu Beginn des Semesters, in dem Sie das Bachelor-Seminar besuchen wollen, melden Sie sich bitte auch über StudOn für dieses Seminar an. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Info-Box direkt im Anschluss.

Für Bachelorarbeiten: Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten

Bei Bachelor-KandidatInnen wird die Teilnahme am Seminar „Wissenschaftliches Arbeiten für Bachelor-Kandidaten/innen am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft“ vorausgesetzt. Dieses Seminar findet jedes Semester wöchentlich statt und dient als Einstieg in die Bearbeitung Ihrer Bachelorarbeit. Mit dem thematischen Aufbau richtet es sich vor allem an Studierende, die im Rahmen ihres Studiums wenig Gelegenheit hatten, Prüfungsleistungen als schriftliche Seminararbeiten zu erbringen. Dennoch werden auch für bereits geübte Schreiber viele wertvolle Tipps und Hinweise gegeben. Ein regelmäßiger Besuch ist in jedem Fall verpflichtend!

Das Seminar behandelt im Wesentlichen folgende Gebiete:

  • Themenfindung und Fragestellung (Erstellen von Ideensammlung und Exposé, selbständiges Formulieren von wissenschaftlichen Fragestellungen, Gliederung und Struktur einer Abschlussarbeit)
  • Recherchieren und Dokumentieren (u.a. Umgang mit Rechercheinstrumenten, Beurteilung wissenschaftlicher Quellen)
  • Schreiben und Zitieren (u.a. richtiges Zitieren und Belegen, Bestandteile einer Abschlussarbeit, Argumentationsketten)

Bitte melden Sie sich rechtzeitig vor Seminarbeginn bzw. direkt nach Themenzuteilung über StudOn am Seminar an:
Seminar wiss. Arbeiten für BA-KandidatInnen studon

Themenfindung

Themen können zu jeder Zeit vorgeschlagen bzw. übernommen werden. Eigene Vorschläge sollten schriftlich mit einer kurzen Skizze unterbreitet werden.
Die Arbeit sollte in enger Abstimmung mit der betreuenden Professorin und einer Assistentin oder einem Assistenten bearbeitet werden. Hierzu sollten Sie sich in einem Vorgespräche bei einem/r Lehrstuhlmitarbeiter/in mit einem passenden Forschungsschwerpunkt beraten lassen. Forschungsschwerpunkte der Mitarbeiter finden Sie hier.

Der Umfang einer Bachelorarbeit sollte etwa 40 Seiten Text (ohne Anhang) betragen, der von Master-Arbeiten etwa 80 Seiten.

Ideensammlung:
Um den eigenen Interessensschwerpunkt besser festlegen zu können, empfiehlt es sich eine Ideensammlung anzulegen. Ideen können aus unterschiedlichsten Hintergründen entstehen, wie z.B. aus Seminaren und Vorlesungen, früheren Seminararbeiten, Fachliteratur, Medien, Bibliotheken, aktuellen Ereignissen, beruflicher Praxis bzw. Praktika, Beratungsgesprächen mit Lehrenden, Themenbörsen, Exkursionen, Diskussionsrunden, eigenen Präferenzen, etc.

Das daraus abgeleitete Thema sollte dabei zugänglich und interessant sind und nicht unbekannt, zu groß, zu persönlich und zu ehrgeizig. Ihnen stehen für die Themenwahl alle Forschungsfelder der Kommunikationswissenschaft zur Verfügung. Bei der grundlegenden Ausrichtung Ihres Themas können Sie sich an der sogenannten Lasswell-Formel (1948) orientieren:
Whos – says what – to whom – in which channel – with what effect?

Möglichen Forschungsfelder sind folglich:

  • Kommunikatorforschung („who?“): Befasst sich mit Personen und Organisationen, die an der Entstehung und Verbreitung von Medieninhalten beteiligt sind. Man kann z.B. die Ausbildung, Arbeitsweise, Merkmale und Einstellungen von Personen in Medienberufen untersuchen.
  • Aussagenforschung („says what?“): Analysiert beliebige Medieninhalte (Texte und Bilder) hinsichtlich ihrer formalen Merkmale, Darstellungsformen, Medienspezifika und nicht zuletzt die relevantesten Themen und Argumentationsweisen dieser Medieninhalte.
  • Medienforschung („in which channel?“): Beschäftigt sich mit der Technik, den Organisationsformen, den politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, den Strukturen und Eigengesetzlichkeiten von Einzelmedien (Zeitung, Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen, Internet) und ihren spezifischen Ausprägungen (z.B. Kundenzeitschrift).
  • Rezipientenforschung („whom?“): Untersucht die Mediennutzung, d.h. sie fragt z.B., wann, wie lange, auf welche Weise und/oder warum Menschen bestimmte Medien nutzen.
  • Wirkungsforschung („what effect?“): Erforscht die direkten und indirekten Folgen und Effekte der diversen Medien auf das Wissen und Denken, die Meinungen und Einstellungen, die Gefühle und das Verhalten.

(vgl. Kunzcik & Zipfel, 2005, S. 17-21)

Literatur zum wissenschaftlichen Arbeiten allgemein

  • Dahinden, U., Sturzenegger, S., & Neuroni, A. C. (2013). Wissenschaftliches Arbeiten in der Kommunikationswissenschaft (2. Auflage). Bern: Haupt.
  • Karmasin, M., & Ribing, R. (2014). Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten: ein Leitfaden für Haus-, Seminar- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen (8. Auflage). Wien: WUV.
  • Kunzcik, M., & Zipfel, A. (2005). Publizistik. Ein Studienhandbuch. Köln: Böhlau.
  • Samac, K., Prenner, M., & Schwetz, H. (2014). Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule: Ein Lehr- und Lernbuch zur Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten (3. Auflage). Wien: Facultas.