Navigation

Werbestrategien

Werbestrategien
Studium: Bachelor
Veranstaltungsart: Seminar
Beginn ab: 21.4.2020
SWS: 2
ECTS: 5
Studien- und Prüfungsleistung: • Präsentation (tw. in Gruppenarbeit, tw. in elektronischer Form) und Hausarbeit (tw. in Gruppenarbeit, tw. in elektronischer Form) und Diskussionsbeteiligung (tw. in Gruppenarbeit, tw. in elektronischer Form).

• Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen. Es besteht Anwesenheitspflich: Es ist gestattet, zwei Sitzungen zu versäumen. Beim dritten Fehlen gilt der Kurs als nicht bestanden. Die Anwesenheit in der ersten Sitzung ist obligatorisch!

Turnus des Angebots: Wintersemester
Sprache: Deutsch
Raum: FG 2.024
Zeit: Di 9:45 - 11:15
DozentIn: Dr. Rebecca Brix

Inhalt:

Der Einsatz von Furchtappellen und Schock in der Werbung führt zu negativen Emotionen beim Publikum. Nicht nur in Gesundheits- und Aufklärungskampagnen (z. B. Anti-Drogen-Kampagnen), sondern auch in der Produktwerbung kommen schockierende Bilder zum Einsatz. Das wohl bekannteste Beispiel ist die Bekleidungsfirma Benetton, die u. a. sterbende Aidskranke und ölverschmierte Vögel in ihrer Werbung zeigte. Die schockierenden Kampagnen von Benetton führten zu kontroversen Diskussionen in der Öffentlichkeit. Auf diese Weise ist es Benetton gelungen, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu ziehen. Aufmerksamkeit allein führt jedoch nicht zwangsläufig zu einer positiven Wirkung bei Rezipierenden, was zu folgender Fragestellung führt: Erreicht Werbung mit Furchtappellen und/oder Schockbildern die intendierte Wirkung bzw. das Werbeziel, obwohl sie negative Emotionen beim Publikum hervorruft?

Nachdem die Studierenden zunächst etwas über die Geschichte und die Rahmenbedingungen der Werbung erfahren, erlernen sie anschließend die theoretischen Grundlagen und Modelle sowie die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. Sex-Appeal) der Werbung. Im weiteren Verlauf widmet sich das Seminar gezielt dem Einsatz von Schock und Furchtappellen in der Werbung. Theorien und Studien zur Erklärung der Funktion und Wirkung von Schock und Furchtappellen müssen die Studierenden sowohl in Gruppen als auch einzeln selbstständig recherchieren und den Mitstudierenden vorstellen. Ebenso müssen die Seminarteilnehmer/-innen Studien zum Thema präsentieren, kritisieren und anschließend im Plenum diskutieren. Außerdem sollen die Studierenden passende Praxisbeispiele finden und mithilfe der gelesenen Studien und erlernten Theorien analysieren. Ziel des Seminars ist es, den Studierenden so viel Wissen zu vermitteln, dass sie das Thema fachspezifisch und fachübergreifend diskutieren, an Praxisbeispielen anwenden und bei empirischen Arbeiten umsetzen können.

 

Weiterführende Links:

Veranstaltung auf StudOn studon
Veranstaltung in UnivIS univis