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Werbekommunikation

Werbekommunikation
Studium: Bachelor
Veranstaltungsart: Seminar
Beginn ab: Di, 23.10.2018
SWS: 2
ECTS: 5
Studien- und Prüfungsleistung: - Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen. Es besteht Anwesenheitspflicht: Es ist gestattet, zwei Sitzungen zu versäumen. Die Anwesenheit in der ersten Sitzung ist obligatorisch! Beim dritten Fehlen gilt der Kurs als nicht bestanden.
- Präsentation, Hausarbeit und Diskussionsbeteiligung
Turnus des Angebots: Wintersemester
Sprache: Deutsch
Raum: FG 2.024
Zeit: Di, 9:45 - 11:15
DozentIn: Dipl.-Sozw. Rebecca Brix

Inhalt:

Der Einsatz von Furchtappellen und Schock in der Werbung führt zu negativen Emotionen beim Publikum. Nicht nur in Gesundheits- und Aufklärungskampagnen (z.B. Anti-Drogen-Kampagnen), sondern auch in der Produktwerbung kommen schockierende Bilder zum Einsatz. Das wohl be-kannteste Beispiel ist die Bekleidungsfirma Benetton, die u.a. sterbende Aidskranke und ölver-schmierte Vögel in ihrer Werbung zeigte. Die unterschiedlichen Kampagnen von Benetton führten zu kontroversen Diskussionen und oftmals zum Werbeverbot. Benetton hat somit das erste Ziel erreicht, was jeder Werbung gelingen muss: Aufmerksamkeit. Wahrgenommen zu werden ist bei der Flut von Anzeigen und Spots das Grundproblem der Werbung, welches Kreative und Werbe-leute durch den strategischen Einsatz ekelerregender und anstößiger Bilder sowie angsterregender Appelle überwinden wollen. Aufmerksamkeit führt jedoch nicht zwangsläufig zu einer positiven Wirkung bei Rezipierenden, was zu folgender Fragestellung führt: Erreicht Werbung mit Furchtap-pellen und/oder Schockbildern die intendierte Wirkung bzw. das Werbeziel, obwohl sie negative Emotionen beim Publikum hervorruft? Nachdem die Studierenden zunächst etwas über die Geschichte und die Rahmenbedingun-gen der Werbung erfahren, erlernen sie anschließend die theoretischen Grundlagen und Modelle sowie die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Sex-Appeal) der Werbung. Im weite-ren Verlauf widmet sich das Seminar dem Einsatz von Schock und Furchtappellen in der Werbung. Theorien und Studien zur Erklärung der Funktion und Wirkung von Schock und Furchtappellen müs-sen die Studierenden sowohl in Gruppen als auch einzeln selbstständig recherchieren und den Mit-studierenden vorstellen. Ebenso müssen die Seminarteilnehmer/-innen Studien zum Thema prä-sentieren, kritisieren und anschließend im Plenum diskutieren. Ebenfalls sollen die Studierenden Praxisbeispiele recherchieren und mithilfe der gelesenen Studien und erlernten Theorien analysie-ren. Ziel des Seminars ist es, den Studierenden so viel Wissen zu vermitteln, dass sie das Thema fachspezifisch und fachübergreifend diskutieren, an Praxisbeispielen anwenden und bei empirischen Arbeiten umsetzen können.

Weiterführende Links:

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