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Wahlkampf 3.0? Eine empirische Betrachtung des Bundestagswahlkampfs 2017 im Internet

 
Wahlkampf 3.0? Eine empirische Betrachtung des Bundestagswahlkampfs 2017 im Internet
Studium: Bachelor
Veranstaltungsart: Seminar
Beginn ab: Do, 19.10.2017
SWS: 2
ECTS: 5
Studien- und Prüfungsleistung: • Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen. Es besteht Anwesenheitspflicht: Es ist gestattet, zwei Sitzungen zu versäumen. Die Anwesenheit in der ersten Sitzung ist obligatorisch! Beim dritten Fehlen gilt der Kurs als nicht bestanden.
• Portfolioprüfung: Mitarbeit/Diskussionsbeteiligung, Präsentation und Seminararbeit. Gewichtung bei der Portfolioprüfung: 50% Hausarbeit, 30% Präsentation und 20% Diskussionsbeitrag
Turnus des Angebots: Wintersemester
Sprache: Deutsch
Raum: FG 2.024
Zeit: Do, 9:45 - 11:15
DozentIn: Fabian Pfaffenberger, M.Sc.

Inhalt:

Im praxisorientierten Seminar setzen sich die Studierenden inhaltsanalytisch mit dem im Internet geführten Bundestagswahlkampf auseinander.

Die letzten Bundestagswahlen 2009 und 2013 blieben nicht als innovative und professionell geführte Wahlkämpfe in Erinnerung. Vielmehr kann man sich überhaupt noch schwer an Details erinnern – abgesehen von einem gestreckten Mittelfinger. Ein Großteil des Wahlkampfes wurde traditionell über Wahlkampfauftritte, Fernsehspots und Plakate geführt. Erste Versuche, die erfolgreiche Online-Wahlkampfstrategie von Barack Obama (gezielte Wähleransprache und -interaktion) auf den deutschen Wahlkampf zu übertragen, scheiterten bisher an mangelnder Kreativität, Willenskraft und Kompetenz.

Haben Kandidierende und Parteien aus den Fehlern der letzten Kampagnen gelernt haben und betreiben nun 2017 einen „echten“ Wahlkampf im Internet (vor allem in Sozialen Medien) mit innovativen Ansätzen? Im Kurs werden mehrere Fragen zur Online-Aktivität der Parteien und Kandidierenden im Wahlkampf beantwortet: In welchem Ausmaß findet eine Interaktion mit (potentiellen) Wählern statt? Welche Inhalte werden geteilt? Wie sehr sind die Online-Kampagnen auf SpitzenkandidatInnen fokussiert? Gibt es Negative Campaigning? Wie unterscheidet sich die Aktivität zwischen den Parteien?

Anhand einer gemeinsam durchgeführten quantitativen Inhaltsanalyse soll die Wahlkampfkommunikation in Social Media, wie Facebook und Twitter, analysiert werden. Die Studierenden setzen sich zunächst mit bisherigen Erkenntnissen der Forschung zur Wahlkampfkommunikation auseinander, um dann Erwartungen für den diesjährigen Wahlkampf abzuleiten. Auf Basis eines bereits vorhandenen Datensatzes zur Bundestagswahl 2017 erhalten die Studierenden anschließend eine umfassende Einführung in die quantitative Inhaltsanalyse: Von der Formulierung einer Fragestellung und der Erstellung eines Codebuchs über die Auswahl, Erfassung und Aufbereitung von Analysematerial bis hin zur Auswertung der Daten mit SPSS.

Die Studierenden erhalten so einen Einblick in die Forschungspraxis und erlernen das grundlegende Vorgehen einer quantitativen Inhaltsanalyse, welches später auch in Bachelorarbeiten angewendet werden könnte.

 

Weiterführende Links:

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