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Die Energiewende zwischen Akzeptanz und Protest.

Die Energiewende zwischen Akzeptanz und Protest.
Studium: Bachelor
Veranstaltungsart: Seminar
Beginn ab: Do, 23.04.2020
SWS: 2
ECTS: 5
Studien- und Prüfungsleistung: • Präsentation (tw. in Gruppenarbeit, tw. in elektronischer Form) und Hausarbeit (tw. in Gruppenarbeit, tw. in elektronischer Form).
• Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen. Es besteht Anwesenheitspflicht: Es ist gestattet, zwei Sitzungen zu versäumen. Beim dritten Fehlen gilt der Kurs als nicht bestanden. Die Anwesenheit in der ersten Sitzung ist obligatorisch!
Turnus des Angebots: Wintersemester
Sprache: Deutsch
Raum: FG 2.024
Zeit: Do 9:45 - 11:15
DozentIn: Dr. Reimar Zeh

Inhalt:

Neue Technologien verbreiten sich nur, wenn sie von der Öffentlichkeit akzeptiert werden. Hier spielen Medien eine Schüsselrolle, sie sind die wichtigste Informationsquelle der Bürger/Innen: Was sie über z.B. Kernenergie wissen und vor allem denken, haben sie aus den Medien. So kann man behaupten, dass Kernenergie in Deutschland nicht zuletzt deshalb einen schweren Stand hat, weil sie keine hinreichende Akzeptanz unter den Journalist/Innen geniest.

Medien sind nicht nur Informationsquelle, sondern auch Akteure in der Energiedebatte, die eigene Interesse verfolgen. Klassische Akzeptanzstudien setzen meist bei Bürger/Innen bzw. Konsumenten an und stellen ökonomische Aspekte in den Mittelpunkt, dies greift zu kurz, da sie die Rolle der Medien vernachlässigen.

Protest gegen Technologien oder Infrastrukturprojekte kämpft auch und vor allem um die Aufmerksamkeit der Medien um so öffentlichen Druck für das eigene Anliegen zu erzeugen. Mit der medialen Sichtbarkeit steigen die Chancen des Erfolgs von Protestbewegungen. Unter Heranziehung der Literatur und von aktuellen Beispielen (z. B. Ausbau der Windenergie, Strom-Trassenführung, Stuttgart21, Hambacher Forst …) wird dieses Seminar das Thema unter verschiedenen Perspektiven diskutieren

 

Weiterführende Links:

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